Kurzantwort
Die sieben Fragen
Mit diesen Fragen erkennen Sie, ob ein Angebot transparent und für Ihr Anliegen plausibel ist.
Fragen Sie: Welche Qualifikation liegt vor? Für welche Anliegen ist das Angebot gedacht? Wie läuft ein Erstgespräch ab? Wie werden Datenschutz und Vertraulichkeit erklärt? Welche Kosten entstehen? Was passiert bei einer Krise? Und: Gibt es eine ehrliche Antwort, wenn das Angebot nicht passt?
Seriosität zeigt sich nicht durch eine Garantie, sondern durch nachvollziehbare Grenzen und eine respektvolle Kommunikation.
- Qualifikation nachvollziehbar?
- Anliegen realistisch abgedeckt?
- Kosten und Terminregeln verständlich?
- Datenschutz und Notfallweg geklärt?
- Keine Diagnose- oder Heilversprechen?
Passung ist mehr als ein Profiltext
Auch eine fachlich gute Person kann für das eigene Anliegen, die Sprache oder das Format nicht die richtige Wahl sein.
Achten Sie darauf, ob Fragen ernst genommen werden und ob der Ablauf verständlich erklärt wird. Sie dürfen ein Erstgespräch nutzen, um zu prüfen, ob Sie sich sicher und respektvoll fühlen.
Bei Kindern und Jugendlichen
Bei Minderjährigen sind zusätzlich Sorgeberechtigung, Altersangemessenheit, Vertraulichkeit und lokale Sicherheit zu klären.
Ein verantwortungsvoller Rahmen erklärt, welche Rolle Eltern haben, was vertraulich bleibt und wann bei einer Gefahr gehandelt werden muss.
Häufige Fragen
Kurz und klar beantwortet
Muss ein Online-Psychologe für jede Situation zuständig sein?
Nein. Verantwortungsvolle Fachpersonen begrenzen ihr Angebot und empfehlen bei Bedarf passende lokale Stellen.
Sind Bewertungen ein ausreichendes Auswahlkriterium?
Nein. Sie können ein Hinweis sein, ersetzen aber nicht transparente Qualifikation, Passung und einen klaren Rahmen.
Was ist ein Warnzeichen?
Heilversprechen, Druck, unklare Kosten, fehlende Angaben zu Qualifikation und ein unklarer Umgang mit Krisen sind gute Gründe, genauer nachzufragen.
Themencluster
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Quellen
